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Stellungnahme zum Artikel über die „Rücksichtslosen Mountainbiker im Abseits“

 

Jetzt kocht das Thema wieder einmal hoch: Mountainbiker sind die „bösen Buben“ auf den Wegen im Harz. Der Brief eines Mitglieds des Harzklub erzürnt diejenigen, die immer schon den Harz als ihr Wanderrevier gesehen haben. Da passt es überhaupt nicht in die Diskussion, wenn Europas führende Mountainbike-Zeitschrift BIKE mit 411.000 Lesern den Harz als „Geheimtipp“ bezeichnet und deren Leser ihn bundesweit unter Mountainbikern zum dritt-beliebtesten Gebirge gewählt haben. Allein das lässt erkennen, dass „Freizeitgestaltung“ heute anders definiert wird, als in Zeiten, als der Harzklub und viele Wandervereine noch keine Nachwuchsprobleme hatten.

Als Radsportler lieben wir diese Art der Freizeitgestaltung genauso wie sich viele Wanderer gern in der Natur bewegen. Für alle Vereinsmitglieder und viele Freizeitfahrer ist es selbstverständlich, dass man Rücksicht aufeinander nimmt und bei Begegnungen mit Wanderern diesen Vorrang gewährt.

Aber warum immer der Ruf nach Einschränkungen? Jetzt also auch wiederholt im Harz. In Sachsen-Anhalt wurden Wege unter Angabe von nicht haltbaren Gründen gesperrt, scheinbar gibt es nur die „Sperren-Keule“. Dagegen geht es in vielen Regionen bestens ohne Einschränkungen. Dabei muss man sich darüber im Klaren sein, dass es -übrigens wie im Straßenverkehr- immer Einzelne sind, die sich nicht an Regeln halten. Also muss Strafe auch für den Rest der Spezies sein!?

Die Einräumung auf freie Nutzung der freien Landschaft für Jedermann (Niedersächsisches Waldgesetz) darf nicht zu Sperrungen führen. Dabei spielt die Nationalparkverwaltung eine unfaire Rolle. So sind auf deren Homepage den Bikern ganze sechs Zeilen gewidmet, den Wanderern aber ein eigener Abschnitt mit diversen Angeboten. Der Harzer Tourismus-Verband hat sich erfreulicherweise besser positioniert. Dort gibt es jeweils einen eigenen Prospekt für Wanderer und für Mountainbiker. Zeichen der Zeit erkannt.

Wir plädieren für einen ehrlichen Umgang miteinander. Gern bringen wir unsere Erfahrung in Gespräche ein.