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Unter dem Foto der Pressebsericht für die Zeitungen der Region:

 

 

Am Start

Mit etwas weniger Teilnehmern als in den Vorjahren startete der Radsportverein Adler seine diesjährige Adlerrunde. Im achten Jahr der Veranstaltung bildet sich ein fester Stamm an Teilnehmern heraus.

 

Es ist das Highlight des Goslarer Radsportvereins und bedarf einer umfänglichen Organisation, die bereits fast ein Jahr früher beginnt: Die Adlerrunde des RSV führte am Samstag durch den ganzen Harz bis nach Thüringen. Fünf verschiedene Streckenlängen zwischen 60 und 250 Kilometern mit 900 bis 4600 Metern Länge beziehungsweise Höhenmetern waren zu bewältigen und manch ein Schweißtropfen floss trotz nicht zu hoher Temperaturen. 

 

Im achten Jahr der Veranstaltung haben sich die Adler einen festen Stamm an Gästen erworben, die vor allem für die beiden langen Strecken von 210 und 250 Kilometern jedes Jahr wieder kommen. Wie bereits in den letzten vier Jahren waren es wieder mehr als 200 Starter allein in dieser Kategorie, der sogenannten Marathonstrecke. Offenbar zieht der Harz die Gäste mit den harten Waden an, ist er doch das nördlichste Mittelgebirge und stellt Flachländer vor eine große Herausforderung, auf die diese wochenlang trainieren. So kamen allein 51 Fahrer aus dem europäischen Ausland, davon drei aus Frankreich, weitere drei aus Großbritannien und 45 aus den Niederlanden. Sie verbinden die Sportveranstaltung mit einem Kurzurlaub in der Stadt. 

 

Fast 400 Fahrer waren engagierte Freizeitfahrer, die sich die drei „kürzeren“ Strecken teilten. Einige kamen mit Alltagsrädern und fuhren damit 110 Kilometer, andere standen am Start mit ihren leichten Carbon-Rennern. Eine bunte Vielfalt, gerade so, wie es auch Sinn einer Rad-Touristik-Fahrt sein soll. 

 

Vorsitzender Börries Nord mit seinem Team zeigte sich zufrieden, auch wenn im letzten Jahr noch knapp die 700-er-Grenze erreicht wurde. Nur ein paar Kratzer zogen sich zwei Fahrer zu, die leicht stürzten. Die Organisation lief gut. Ein großer Dank ging an die Sponsoren, die mit ihren Möglichkeiten die Veranstaltung schon seit Jahren fördern. 

 

 

Bürgermeister Martin Mahnkopf gab den Startschuss am frühen Morgen. Die letzten Radfahrer kamen um 18 Uhr wieder am Schulzentrum Goldene Aue an. Hinter ihnen lagen teilweise Anstiege bis 21 % (in Bad Grund) aber auch wunderbare Ausblicke von der Harzhochstraße über die Gipfel des Harzes.